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HALLia VENEZIA 2009

Uwe hatte mich dazu gebracht, heute meinen Arsch zu heben und was zu unternehmen. Also trafen wir uns kurz vor Zwolf in Schwäbisch Hall, wo heute die Träger der venezianischen Masken vom HALLia VENEZIA e.V. ihren großen Tag hatten.

Weitere Bilder unserer gemeinsamen Foto-Tour gibt’s bei den “2 älteren Herren” . Bitte unbedingt auch bei Uwe in die Galerien schauen, denn auch dort gibt’s noch weitere Bilder.

Wir wünschen viel Spaß beim Betrachten und freuen uns über konstruktive Kritik.

Geschrieben von kuni-r am 15. Februar 2009 | Abgelegt unter Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Autoren

Profile Reiseberichte von Kuni und Uwe. Ihre gemeinsamen Unternehmungen innerhalb und ausserhalb der Heimat.

Zwei alte Herren auf Kreuzfahrt

Die letzten zweieinhalb Wochen war ich mit meinem Kumpel Uwe auf Kreuzfahrt unterwegs. Über die Orkney-Inseln ging es nach Island, Spitzbergen, zum Nordkap und dann über Fjordane, Bergen und Stavanger zurück nach Bremerhaven – 4846 Seemeilen.

Interessant finde ich, trotzdem wir die meisten Tagesausflüge und auch sehr viel Zeit an Bord gemeinsam verbracht haben, daß die Eindrücke der Reise doch von uns beiden teilweise sehr unterschiedlich wahrgenommen, eingeschätzt und bewertet werden.

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In den nächsten Tagen werde ich Stück für Stück über die Reise, die Eindrücke, den Service an Bord und über sonstige Erlebnisse berichten.

5. Juni 2008 – Anfahrt und Abreise

Für die Anreise nach Bremerhaven hatten wir die Bus-Anreise mit gebucht. Mein Zustiegsort war Ulm, wo ich am 4. Juni kurz vor 23 Uhr den Bus entern durfte. Mein Kumpel Uwe hatte Stuttart als Zustiegsort gewählt.

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Mit einem komfortablen Reisebus, ausgestattet mit genügend bayerischer Brotzeit und diverser Flüssignahrung ging’s dann zügig von Ulm über Stuttgart, Würzburg und Kassel nach Bremerhaven, wo wir das Cruise-Terminal schon am späten Vormittag erreichten. Der Zubringer-Service, durchgeführt von der Firma “Komm mit” aus dem Allgäu war auch diesmal wieder makellos. Freundliche Hostess, ausgeschlafene Fahrer in genügender Anzahl und ein rundum perfekter Service hat mich die 11-Stunden-Anreise als sehr angenehm empfinden lassen. Zumindest hier war alles auf gleich hohem Niveau, wie bei früheren Anreisen zur “Mona Lisa” und zur “Lili Marlen”.

Die für 12 Uhr geplante Einschiffung (auf’s Schiff um 13 Uhr) verzögerte sich dann letztendlich um Stunden. Auch das um 18 Uhr geplante Auslaufen fand dann kurz vor Mitternacht statt.

Die bildliche Zusammenfassung der ersten Stunden (leider nicht) auf dem Schiff:

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Fortsetzung folgt in Kürze…

Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Reisetagebuch – Tag 1 – 04/05.06.2008

Kuni und Uwe on Tour

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Geschrieben von schwoeru am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt Nordeuropa,Reiseberichte Uwe | Keine Kommentare

Zw… auf Kreuzfahrt – 2

6. Juni 2008 – 473 Seemeilen

Heute ist Seetag – über den Atlantik nach Schottland zu den Orkney-Inseln. Zeit für einen ersten Blick…

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Die Gäste entspannen oder schauen sich, wie ich, erst mal auf dem Schiff um. Wie sieht sie aus, “unsere” Mona Lisa, hört man viele sagen. Es haben sich eine große Zahl an Wiederholern eingefunden, die das Schiff von früher kennen und nun mal sehen wollen, ob sich was verändert hat. So auch ich, der ich mit der Kamera mal meine erste Runde mache:

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der Eingang zum Restaurant

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der Bereich der Reception

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und wie es im Restaurant innen aussieht.

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Das Festhalten erster Eindrücke paart sich mit Entspannung. Auf den ersten Blick sieht’s eigentlich ganz gut aus. Eigentlich! – Da ganz schnell Erinnerungen an die Reise 2003 hoch kommen, schaue ich am ersten Tag doch noch ziemlich global, freue mich über das viele Holz und die auf den ersten Blick gleich gebliebene mondän wirkende Einrichtung und Vertäfelung. Einzig die vielen Stühle und Liegen aus Plastik fallen mir gleich auf. Das war früher noch zum größten Teil aus Holz und fügte sich damals viel besser in das Gesamtbild ein.

Der Koch ist alles andere als verliebt, oder er hat das Bunkern von Salz vergessen. Also gibt es Schonkost. Alles schmeckt ziemlich neutral. Die Rinderkraftbrühe schmeckt irgendwie auch nicht anders als die gestrige Blumenkohlcremesuppe mit Croutons, die gleichermaßen geschmack- wie croutonlos war. RinderKRAFTbrühe heißt sie vermutlich wegen des Herstellers. Das salzlose Essen ist natürlich kein Wunder, liegt doch das vermutete Durchschnittsalter >70. Da haben Uwe und ich als “Bald-Mittfünfziger” keine Chance, es sichtbar zu drücken. Zwei gegen 780 – aussichtslos!

Durch das viele Warten gestern, am ersten Tag, müde geworden, bleibt vor einem Absacker-Bierchen in der Freibeuterbar noch ein kleiner Moment für ein Selbstportrait im vorderen Aufgang.

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Schon morgen früh um 7 Uhr sollen wir in Kirkwall auf den Orkney-Inseln ankommen – und nicht vergessen, die Uhr um eine Stunde zurück zu stellen…

Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Reisetagebuch – Tag 2 – 06.06.2008

Wir sind endlich auf der Nordsee unterwegs zu den Orkney-Inseln, wo wir morgen früh eintreffen werden.
Die See blieb ruhig, wir kamen bestens voran und wir haben das “faule” Leben an Bord genossen. Unsere ersten Bilder vom Vortag bearbeitet und gesichert. Kleine Fototour auf der Mona Lisa unternommen, aber sonst nur relaxed.

Geschrieben von schwoeru am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt Nordeuropa,Reiseberichte Uwe | Keine Kommentare

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7. Juni 2008 – Anlandung in Kirkwall

Ankunft um 7:00 Uhr! Ich bin doch im Urlaub! Aufstehen um viertel vor Sechs, aufhübschen und dann Frühstück! Irgendwie kann die Temperaturvoraussage nicht stimmen – wir nehmen Frühstück auf dem Lido-Deck im Freien und bis wir zum hübschen Plastiktisch mit den hübschen Plastikstühlen kommen, sind die Rühreier kalt.

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Unsere gebuchte Tour heißt “Kirkwall – archäologische Wunder” und soll rund 3,5 Stunden dauern. Wir werden erstmals getendert, das heißt, mit Booten an Land gebracht.

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Heute lernen wir die Mentalität der Menschen also erstmals richtig kennen. Gedrängel am Ausgang, obwohl xmal gesagt und geschrieben wurde, daß nicht in den Treppenhäusern und vor der Gangway gewartet werden darf, sondern nur der jeweils aufgerufene Bus zum Auschecken kommen darf, interessiert das viele unserer Mitreisenden nicht wirklich. Man hat den Eindruck, daß die meisten unserer Mitpassagiere Angst haben, sie könnten noch auf der Gangway sterben, bevor sie die Orkneys betreten haben. Alles drängelt, spätere Busse versperren den ersten den Weg, es gibt Verzögerungen, weil jeder der erste sein will. Je älter, desto weniger Zeit scheinen alle zu haben.

Wir lachen drüber, lassen uns Zeit und siehe da, unser Bus wartet bis alle eingeteilten Ausflugsteilnehmer da sind. Unser örtlicher Guide spricht nur englisch, aber wir haben den Andreas mitbekommen, der als Simultanübersetzer mächtig Eindruck auf uns macht.

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Erster Halt, der Steinkreis “Ring of Brogar”. Ein Bild mit “ohne Menschen” braucht etwas Geduld und das Selbstbewußtsein, ohne schlechtes Gewissen der letzte der Gruppe zu sein, der zum Bus zurück kommt. Wir waren trotzdem in der Zeit und hatten sogar noch Gelegenheit, mal rechts und links vom Wegrand zu schauen:

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Schon ging’s weiter zu den Ausgrabungsstätten des, mit Gründung ca. 2500 v.Chr., wohl ältesten Dorfes auf den Orkneys.

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Links im Bild das Bett. Da hat wohl einer der Passagiere auch Probleme mit dem nächtlichen Schlaf auf dem Dampfer, dessen Betten, vorsichtig ausgedrückt, ein wenig durchgelegen sind, und hat die Matratze mitgenommen… ;-)

Über einen kleinen Rundweg gelangt man erst zur Ausgrabungsstätte und anschließend zum “Skaill House”, einem Landsitz, der um 1620 von einem Bischof erbaut wurde.

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Fotografieren im zum Museum ausgebauten Haus ist verboten. Ich hab trotzdem keine Postkarte und auch keinen Bildband gekauft. “Hirngespeichert” reicht mir. Außerdem hat Uwe ja vorgesorgt und seinen Selphy mitgeschleppt, mit dem wir im Laufe der Reise immer unsere eigenen Postkarten gestaltet, gedruckt und an die Lieben nach Hause geschickt haben.

Uwe – ich verneige mich! – Dank über Dank! Solche Postkarten machen schon was her.

So, jetzt aber schnell zurück zum Bus, die Zeit ist knapp und wir wollen ja nicht, daß die Mona Lisa um 14 Uhr ohne uns ablegt. Für ein Bild am Wegrand hat’s dann doch noch gereicht.

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Kurz war der Ausflug, mit wenig Freizeit und meiner Meinung nach viel zu wenig Laufstrecke. Aber wie sagte der Herr noch: “Lachet und freuet euch, es könnte schlimmer kommen”. Und wir lachten und freuten uns, und es kam schlimmer. Darüber aber später mehr.

Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Reisetagebuch – Tag 3 – 07.06.2008

Morgens sind wir vor Kirkwall (Orkney-Inseln), dem Hauptort, vor Anker gegangen. Kurz nach 8:00 Uhr ging es dann los, das Tender-Boot fahren. Alles lief glatt, keiner fiel ins Wasser, nicht lachen, wir haben viele ältere Herrschaften an Bord, da fühlst Du dich wie ein junger Spunt.
Na ja, auf jeden Fall wartete unser Busfahrer schon auf uns und mit ihm die Reiseleiterin Kim und unser Betreuer vom Schiff, der Andreas. Dann gings los, wir fuhren kurz durch Kirkwall, um dann zu unseren Ausflugszielen zu gelangen. An den schönsten Fotomotiven sind wir vorbeigerauscht, unsere innere Motivklingel war perament am sich melden, aber es nützte uns nichts, keiner hatte für uns Verständnis. Dann aber doch, der erste Halt. Ein paar “alte” Steine angeordnet “Ring of Brodgar”, mitten in der Landschaft – Archeologische Wunder – keiner kann genau sagen, wie die hierher gekommen sind. Der Aufenthalt sehr kurz, dann weiter zum nächsten Punkt des Ausflugs. Wir fühlten uns fast wie auf der Flucht. Als wir dann auch die letzten Steine gesehen hatten wurden wir zu einem ehemaligen Landgut, das inzwischen zum Museum geworden ist gebracht. Hier wurden irgendwann mal Behausungen von einem Orkan freigelegt und inzwischen so freigelegt, dass man sie besichtigen kann. Dann noch ins Museum, hier war mal wieder fotografieren verboten. Ich versteh’ das immer noch nicht, denn deshalb verkaufen sie an mich erst recht keine Ansichtskarte bzw. irgendwelche Broschüren.
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Geschrieben von schwoeru am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt Nordeuropa,Reiseberichte Uwe | Keine Kommentare

Zw… auf Kreuzfahrt – 4

8. Juni 2008 – 693 Seemeilen

Gestern abend war der erste Gala-Abend. Es war also Verkleiden angesagt und ich war im dunklen Anzug und mit Krawatte unterwegs. Ich habe mir Ente gegönnt, an meine erste Mona Lisa-Reise 2003 denkend, als es Barbarie Entenbrust gab, innen wunderbar rosa, mit äußerst schmackhaften Beilagen und einem wunderbaren Sößchen. Reingefallen! – Wie schon die Abende vorher, Kantinenniveau, ungewürzt und salzlos. Aber zurück zum heutigen Seetag:

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Im Laufe des heutigen Tages fehlten die vielen in die Gleländer gesteckten Tüten an vielen Stellen. Da haben sich wohl doch einige der Passagiere das gestrige Gala-Dinner nochmal durch den Kopf gehen lassen. Zur Kaffeezeit war nicht viel los, auf dem Lido-Deck.

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Ich hatte vorgesorgt und erst mal eine Reisetablette genommen. Dadurch ging’s mir hervorragend. Mittag- und Abendessen konnte ich ohne großes Anstehen einnehmen und das Absacker-Weizenbier in der Freibeuterbar stellte das kulinarische Highlight des Tages dar.

Von der Schaukelei habe ich mit meiner IXUS ein kleines Video gemacht und schnell verkleinert.


Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Reisetagebuch – Tag 4 – 08.06.2008

Wir durchqueren den Atlantik in Richtung Island, wieder ein ganzer Tag auf See und was für einer. Ein doch kräftiger Seegang setzt mir und doch vielen Gästen an Bord mächtig zu. Die Seekrankheit hatte mich erwischt. Aber nicht so, dass ich an der Reeling hing und mir die Seele aus dem Leib kotzte, nein mir wurde nur warm und kalt und das Gleichgewicht ging mir etwas verloren.
Also habe ich mich einfach ins Bett gelegt und den sowieso kaputten Tag verpennt. Das Abendessen wollte ich doch gern zu mir nehmen, als nichts wie hin. Ich muss sagen, dass ich es nur bis zum dritten Gang des Menüs geschafft habe, den Hauptgang liess ich dann aus. Mehr war für mich einfach nicht drin und diese Tabletten wollte ich jetzt nicht wirklich nehmen. Also blieb ich einfach in horizontaler Lage, was meinem Wohlbefinden sehr gut tat.
Kurzum, der Tag und die folgende Nacht wurden ohne irgendliche Folgeschäden überstanden und stetig kamen wir unserem Ziel näher.

Geschrieben von schwoeru am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt Nordeuropa,Reiseberichte Uwe | Keine Kommentare

Zw… auf Kreuzfahrt – 5

9. Juni 2008 – 325 Seemeilen

Wieder relativ früh, gegen 7 Uhr erreichen wir den Hafen von Reykjavik auf Island. Heute nacht haben wir unsere Uhren um eine weitere Stunde zurück gestellt. Heute steht der zweite Ausflug dieser Reise an, ein Tagesausflug zum Geysir und zum Gullfoss Wasserfall.

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Petur, unser isländischer Begleiter hat mich mit seinem geschliffenen Deutsch in makelloser Grammatik ziemlich beeindruckt. Ein Ausflug, bei dem ich viel über Island, seine Geschichte und seine Menschen lernen konnte. Die Landschaft, wunderschön im Licht, huschte auf dem ersten Teil der Fahrt leider wieder mal an uns vorbei. Fotostop war nicht, obwohl die Isländer an dieser wunderschönen Stelle einen Aussichtspunkt mit Parkplatz angelegt hatten. Der erste Halt fürhrte uns an die Auseinanderdriftkante der europäischen und der amerikanischen Platte in der Nähe von Thingsvellir.

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Wir hatten Gelegenheit, an dieser Schlucht einige hundert Meter zu Fuß zu spazieren. Uwe und ich, sowie einer unserer Schiffsfotografen versuchten, uns ganz am Ende der langen Menschenschlange zu bewegen und sind dann auch das eine oder andere mal ein klein wenig vom Weg abgewichen, was mit schönen, menschenlosen Ausblicken, auch auf einen kleinen Wasserfall, belohnt wurde. Da wir als letzte zum Bus zurück kamen, wurden wir mit teils doch etwas düsteren Blicken begrüßt. Eine halbe Stunde mehr an verfügbarer Freizeit hätte auch hier gut getan, denn die letzten Meter mußten wir dann doch im Schweinsgalopp zurücklegen, um nicht all zu sehr zu überziehen. Und weiter ging’s zum großen Geysir…

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Hier hatte ich eine viel, viel beeindruckendere Landschaft erwartet. Irgendwie habe ich mir Island ein wenig mächtiger, schroffer und brachialer vorgestellt. Wenigstens hat der kleine Bruder des großen Geysir, von dem ja die “Geysire” bekanntlich ihren Namen haben, so rechtzeitig schnell noch geblasen, daß noch genügend Zeit blieb, ins angrenzende Hotel zu gelangen, um Essen zu fassen. Es gab lecker Suppe und Fisch, sehr schmackhaft und gut gewürzt. “Na also, geht doch” dachte ich mir und erinnerte mich an das letzte Abendmenü auf dem Schiff, bei dem am ziemlich zerfallenen schwarzen Heilbutt wieder das Salz und andere Gewürze fehlten.

Wenigstens am Ende fühlte ich mich doch wieder ganz zu Hause im “Hotel Geysir”, denn der bestellte und versprochene Kaffee kam, wie in schönger Regelmäßigkeit auf dem Dampfer, auch hier nicht. Nur einige Hardcore-Tischnachbarn haben’s ausgesessen und sind dann anscheinend doch noch bedient worden, was unserem Bus dann etwa 10 Minuten Verspätung einbrachte. (Nein! – Meine Blicke waren nicht finster! – So was lässt mich eher kalt!)

Weiter ging’s mit einer knappen Stunde Zeit am “Gullfoss”, einem der größten und wohl auch schönsten Wasserfälle Islands.

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Grausam kurz habe ich die Zeit empfunden. Hier hätte ich locker 2 bis 3 Stunden zubringen können. Langzeitbelilchtungen vom Stativ waren nicht drin, weil ich zu faul war, mein eigenes Stativ mit zu schleppen und Uwe seines natürlich selbst gebraucht hat. So mußte ich mich mit meinem Bohnensack begnügen, um wenigstens einige Lochkamera-Aufnahmen mit nach Hause zu bringen.

Beeindruckend an Island sind die schnellen Wetterwechsel. So schnell kann man gar nicht schauen, wie sich Sonne und Regen abwechseln. So kamen wir an einem wunderschönen Kratersee bei strömenden Regen an, aber wir sind ja nicht aus Zucker. Außerdem hat’s dann doch wieder aufgehört, als die anderen schon wieder wartend im Bus saßen und das Ruhebänkchen war frei.

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So, jetzt aber schnell zurück nach Reykjavik, nicht ohne noch den wohl obligatorischen “Shopping-Halt” an einem Gartencenter eingelegt zu haben. Was wäre ich froh gewesen, diese ca. 45 Minuten an den vorherigen schönen Stellen verfügbar gehabt zu haben…

Ein Halt an der “Perlan”, einem zum Museum mit Aussichtsplattform ausgebauten Hießwasserspeicher ließ uns noch einen wunderschönen Ausblick über das jetzt schon wieder sonnige Reykjavik mit seinem Dom geniessen.

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Ein bisschen Zeit zum “Runterkommen” und Sammeln, nach all den Eindrücken des zurückliegenden Tagesausflugs, dann ging’s zurück zum Dampfer – “Alle an Bord um 16:30 Uhr” hieß es, auch für die unten abgebildeten vier Mitreisenden, die wohl einen Ausflug ohne Mittagessen gebucht hatten und denen die Kost an Bord auch nicht so ganz zugesagt zu haben schien… ;-)

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Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Reisetagebuch – Tag 5 – 09.06.2008

Am Morgen sind wir dann in den Containerhafen von Reykjavík/Island eingelaufen. Was uns aber hart traf, wir mussten schon um 6:00 Uhr aufstehen, ein ziemlich unchristliche Zeit im Urlaub, wenn ich auch den Vortag mehr oder weniger verpennt hatte.

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Geschrieben von schwoeru am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt Nordeuropa,Reiseberichte Uwe | Keine Kommentare

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10, Juni 2008 – 973 Seemeilen

…liegen für die nächsten beiden Tage vor uns, als wir gegen 15 Uhr den Hafen von Akureyri, ganz im Norden Islands erreichen.

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Der Hafenlotse ist eben an Bord gekommen und sorgt dafür, daß wir auch diesmal, schon das zweite mal auf dieser Reise, an der Pier festmachen können. Die ganze Nacht und den halben Tag waren wir rund um Island unterwegs. Die Insel ist größer als man auf die Schnelle annehmen würde. Leider werden wir hier nur einen kurzen Stopp für ca. 4 Stunden machen. Die Liegezeiten sind überhaupt nach meinem Empfinden viel zu kurz bemessen. Ein Umstand, der mir während der ganzen Reise immer wieder ein wenig unangenehm aufgefallen ist.

So bleibt also nur kurze Zeit für einen Halbtagesausflug, der aufgrund der kurzen Liegezeit schnell mal auf etwa 3 Stunden zusammengekürzt ist.

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Der erste Halt nach einigen hunder Busmetern führt uns zum botanischen Garten des Städtchens mit einer durchaus beeindruckenden Pflanzenvielfalt, auf die die Isländer zur Recht stolz sind, liegt die Stadt doch nur ca. 50 km südlich des Polarkreises.

Nach einer Rundfahrt durch die Altstad (200 m mit hübschen Holzhäuschen) machen wir, man glaubt es kaum, auf der anderen Seite der Bucht einen fünfminütigen Fotostopp, der uns einen schönen Ausblick auf Akureyri mit unserer Mona Lisa bietet. Aber auch der Blick auf die andere Seite der Straße hat sich gelohnt, wie man sehen kann.

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An vielen Stellen blühen gerade die Lupinen, die überall in Island ausgesäht wurden, um die Bodenerosion ein wenig einzudämmen. Wir fahren weiter zum Godafoss, einem Wasserfall, an dem, wie wir von unserer örtlichen Reiseleiterin, der Lehrerin Anke-Maria erfahren, im Jahr 1000 der Häuptling Porgeir die Entscheidung traf, daß Island zum Christentum übertreten sollte.

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In diesen Wasserfall schmiß er seine heidnischen Götzenbilder und sorgte so dafür, daß heute in Island das Christentum verbreitet ist, obwohl es meinem Eindruck nach an Island auch heute noch viel mystisches hängt. Ein Stündchen bleibt uns für Fotos und einem kleinen Spaziergang am Fluß Skjálfandafljot zu einer nahegelegenen Tankstelle, an dem uns unser Bus wieder aufnimmt. Unser Schiffsfotograf, der sich unserem Bus angeschlossen hatte, scheint doch ein wenig zu viel getrödelt zu haben, und so, auf Einzelschicksale kann in der Kürze der Zeit keine Rücksicht genommen werden, lassen wir ihn zurück und fahren weiter zum Laufas-Museum.

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Wunderhübsche Torfhäuschen und eine kleine Kirche erwarten uns. Wieder ist Geduld gefragt, damit Bilder ohne “Bärenführung” entstehen können. Immerhin sind allein von unserem Schiff 9 Busse unterwegs. Am Eingangstor zum Friedhof warte ich bestimmt 10 Minuten, bis es mir endlich gelingt, einen menschenleeren Blick zur nahegelegenen Bucht im Bild festzuhalten. Ne, ne, ne, dieses Bild gibt’s nicht zu sehen, da müßt ihr schon selber hin fahren!

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Ich sage euch, es lohnt sich. Obwohl der Ausflug so kurz war, habe ich jede Minute genossen. Mittlerweile kennen uns unsere Reisebegleiter von Andrejs Team schon und wissen, daß wir wieder so spät wie irgend möglich zum Bus kommen werden. Da wird der örtliche Reiseleiter und der Busfahrer auch schon mal noch schnell in ein kurzes Gespräch verwickelt um uns noch 2 Minuten mehr zum Fotografieren zu geben. Egal wer uns auf unseren Ausflügen begleitete, alle taten das möglichste um uns Fotos zu ermöglichen und für die kurzen Liegezeiten und die Ausflugsplanung durch die örtlichen Agenturen können sie ja nun wirklich nix.

Jetzt aber schnell zurück zum Schiff – und schau an, der Fotograf ist auch schon da – Gangway hoch und ab geht’s.

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Nach viel zu kurzen zwei Anlegetagen verlassen wir Island und machen uns auf den langen Weg nach Spitzbergen. Auch der Himmel weint und vielleicht auch der Koch, denn der Butt ist diesmal gesalzen. Und so flüssig, wie’s von oben kommt ist auch die abendliche Nachspeise “Auswahl an Eiscreme und Sorbet”, die aus eineinhalb, lieblos in ein Glas geklatschtren und mittlerweile schon ziemlich zerlaufenen Kugeln Eis besteht. Man gönnt sich ja sonst nix. Geht ja auch gar nicht, denn der Kaffee kommt wieder nicht.


Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Reisetagebuch – Tag 6 – 10.06.2008

Die Nacht verbrachten wir in ruhiger See und umfuhren dabei Island, bis nach Akureyri unserem nächsten Halt. Auch hier hatten wir einen Ausflug eingeplant. Wir wurden also an Land von unserer Reisebegleiterin Ann-Katrin empfangen. Auch hier erfuhren wir einiges über das Leben auf Island und im besonderen aus der Gegend um Akureyri.
Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Botanischen Garten, den wir kurz besichtigten. Hier sind viele Pflanzen zu sehen, die jetzt nicht unbedingt auf Island beheimatet sind. Als sehr gepflegter Garten bleibt dieser Besuch in Erinnerung.


Bild:Aufnahmen Botanischer Garten in Akureyri
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Geschrieben von schwoeru am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt Nordeuropa,Reiseberichte Uwe | Keine Kommentare

Zw… auf Kreuzfahrt – 7

11. Juni 2008 – ca. 370 Seemeilen bis Jan Mayen

Der erste von zwei Seetagen, die vor uns liegen. Wir haben gestern gegen Abend Akureyri verlassen und Kurs Nord angelegt.

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Einige Mitreisende irrten ziellos auf Deck hin und her und wartetenn, bis es endlich einen riesigen Rumpler täte, wenn wir den Polarkreis überfahren würden. ;-)

Wir passierten gestern abend die Insel Grimsey, die genau auf dem Polarkreis liegt, spürten aber beim Überfahren des selben nur eine leichte Erwärmung auf der Haut.

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Na ja, vielleicht lag’s dann doch eher an der Sonne, die uns auch am späteren Abend noch wärmend auf den Pelz brannte. Bei diesem Licht sehen sogar die Plastikstühle auf dem Außendeck ganz hübsch aus.

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Mein Gott, wie war das auf der alten Mona Lisa schön, als da noch wunderschöne hölzerne Klappstühle standen. Was soll’s, die alten Zeiten sind vorbei.

Der heutige Seetag wird von Uwe und mir zum Ausspannen und Bilder bearbeiten genutzt. Wir haben auf den wackligen Stühlen in der Bibliothek platzgenommen und unsere Notebooks auf den Lesetischchen aufgebaut. Die Klimaanlage läuft auf Hochtouren. Ich glaube, wir haben den kältesten Ort auf dem Schiff gefunden. Die Bibliothek liegt auf der rauchfreien Steuerbordseite und wir genießen die gute Luft.

Abends findet in der Caribe Lounge die Polarkreisparty statt. Andrej hat alle Gäste gebeten, in weiß zu erscheinen. Eine gute Gelegenheit für uns, daran nicht teilzunehmen, da wir nix Weißes zum anziehen haben und nicht unbedingt in Unterhosen erscheinen wollen. Zudem ist die Passage der Insel “Jan Mayen” angekkündigt, die uns deutlich mehr interessiert, weil das Wetter recht vielversprechend aussieht.

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Wir haben ein Riesenglück, da das Wetter klar und sonnig ist. Jan Mayen zeigt sich uns von der besten Seite – eigentlich sehr ungewöhnlich, lassen wir uns sagen, da sie sonst bei den Passagen meist im Nebel eingehüllt lag. Fast vorbei habe ich im Gegenlicht am späten Abend noch eine Postkarte für die Daheimgebliebenen fotografiert, die ich vor habe, am nördlichsten Postamt der Welt, in Ny Ålesund aufzugeben.

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Schon am Nachmittag war Eisskulpturen-Schnitzen für das Mitternachtsbuffet, das diesen Seetag ausklingen lassen sollte. Der philippinische Küchenhelfer hat dann während seiner Arbeit einen schönen Polarkreis um den Delphin gezeichnet, den er aus einem Eisklotz geschnitzt hat.

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Aber da das Mitternachtsbuffet in den morgigen zweiten Seetag reingeht und ich sonst eh nicht viel zu berichten haben werde, spare ich mir das Buffet für morgen auf.

Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

Zw… auf Kreuzfahrt – 8

12. Juni 2008

Immer stramm nach Norden, so lange bis die Küste von Spitzbergen in Sicht kommt. Ein ganzer Tag und eine Nacht liegen vor uns.

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Der Tag beginnt praktisch mit dem Mitternachtsbuffet, das uns als “Buffet Magnifique” …der ganz besondere Ausklang in Ihrem Coral Restaurant… angekündigt wurde. Nach Jan Mayen und einem Absacker-Bierchen in der Freibeuterbar bin ich mal gucken gegangen.

Vor der eigentlichen Eröffnung, zu der sich die hungrigen Gäste schon ein halbes Stündchen die Füße platt getreten hatten, durften die Fotografen rein. Nix essen, nur fotografieren!

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Als ich den lieblos hingeklatschten laxen Lachs gesehen habe, habe ich mich mit Wehmut an die letzte Mona Lisa-Reise rund um Westeuropa erinnert. Da wurde sich mit der Dekoration und mit den Speisen noch richtig Mühe gegeben. Leider ist heute davon aber überhaut nichts von Mühe zu sehen. Um den Unterschied zu zeigen, habe ich mal einige Bilder vom Buffet 2003 “reingeschmuggelt”.

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Da könnte man schon Depressionen kriegen, wenn man etwas genauer auf das heutige Buffet guckt. Ich habe keine Lust auf den zerfledderten Lachs, ziehe mich zurück. Uwe ist schon gar nicht mitgegangen. Der heutige Tag steht wieder ganz im Zeichen von Bildbearbeitung, Ausspannen und Bierchen trinken. Aber vorher wird geschlafen.

Wir haben mittlerweile sowohl für das Frühstück, als auch für das Mittagessen komplett auf’s Coral-Restaurant umgeschwenkt, weil wir es leid sind, oben auf dem Lido-Deck kalten Kaffee, Eis-Rührei und kalte Mittagsgerichte zu essen. Das liegt diesmal nicht an der Küche, da die Temperaturen jetzt deutlich fallen und man auf dem Lido-Deck mehr oder weniger im Freien sitzt. Geschätzte 5 bis 8 Grad werden durch den Fahrtwind schnell zu gefühlten Minustemperaturen. Ich packe schon mal das Stirnband und die Handschuhe aus, wenn ich an Deck gehe.

Morgens sind auch im Coral-Restaurand ständig keine O-Saft-Gläser da, Wir bestellen bei unserer Bedienung Rühreier mit Speck und kriegen welche mit Pressschinken, der so übel aussieht, daß wir ihn nicht mal zu probieren wagen. Das Früchteangebot beschränkt sich auf Melone, Melone und Melone. Bananen sind aus, genau so wie oben am Lido-Deck und ständig fehlen Brötchen. Interessant ist dabei besonders, das Schlangenverhalten zu beobachten. Man glaubt nicht, wie schnell diese von einer auf die andere Seite des Thresens wechselt, wenn mal wieder nur auf einer Seite Brötchen nachgefüllt werden. Ich stehe plötzlich ganz allein da und begnüge mich mit einem der letzten Croissants.

Abends gab’s norwegischen Lachssalat als Vorspeise – da ist wohl vom Mitternachtsbuffet was übrig geblieben? Aber das Abendessen hat heute wirklich gut geschmeckt. lachssalat und Linsensuppe waren hervorragend und auch das St.-Petersfischfilet, das ich als Hauptgang hatte, war gesalzen, gewürzt und hat gemundet. Auch Uwe, der die Rinderfiletspitzen “a la Stroganoff” hatte, war voll des Lobes. Wir haben uns dann noch auf das Freibeuterbarabsackerbier gefreut, das uns Zdenka schon wieder eingeschenkt hatte, bevor wir richtig saßen. Danke für den Top-Service, wenn’s nur immer so gewesen wäre!

Geschrieben von kuni-r am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter Kreuzfahrt im hohen Norden,Reiseberichte Kuni | Keine Kommentare

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