Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns

06.05.2013

Wir waren letzte Woche wieder mal on Tour und zwar an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Das nachstehende Bild zeigt das Ozeanum in der Hansestadt Stralsund. Eine wirklich gut gemachte Show über die Meere und ihre Bewohner. Es lohnt sich dies einmal anzusehen.

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Mehr darüber in den nächsten Tagen, jetzt heisst es erst mal alles etwas setzen lassen und uns wieder dem Alltag widmen. Meckpom war schön, aber teilweise auch gewöhnungsbedürftig. Aber darüber mehr in einem weiteren Beitrag.

Fotobuch der Chinareise

04.11.2012

Ja, wir wissen, lange ist es her, dass wir in China waren. Aber es ist halt einfach so, dass das Berufsleben bei uns Prio 1 hat. Deshalb hat es etwas gedauert, bis, in diesem Fall, ich, die beiden Fotobücher zur Chinareise erstellt hatte. Dann waren da noch Probleme mit der Erstellsoftware der jeweiligen Anbieter zu umschiffen. Leider lässt der Support doch etwas zu wünschen übrig, aber das ist ein ganz anderes Thema, aber nicht weniger interessant.

Aber jetzt wollen wir uns der Chinareise zuwenden, die doch sehr erfreulich verlaufen ist. Wir haben nette Menschen kennengelernt und auch die asiatische (oder chinesische) Mentalität genossen. Die Reise selbst war von Phoenix-Reisen, Bonn sehr gut vorbereitet und es haben auch alle Transfers etc. bestens geklappt. Die beiden Bücher, die ich hier verlinkt habe sind im Original als Fotobücher mit der Saal Digital Software entstanden. Mit der Flippingbook Software habe ich die PDF-Dateien so aufbereitet, dass man sie umblättern kann. Wünsche dem Leser viel Spass beim durchblättern des Buches, bzw. der Bücher. Die Bücher sind direkt hintereinander gelegt.

Viel Spass beim Blättern.

Die Herren gehen wieder auf Reisen!

18.05.2012

Lange Zeit ist seit dem letzten Artikel vergangen. Leider war die Russland-Tour für das Internet nicht so der Bringer. Die meiste Zeit hatten wir keine Mobilfunkverbindung und konnten so die Seite nicht zeitnah mit Artikeln versorgen. Nach unserem Urlaub hatten wir, durch die berufliche Situation, keine Zeit mehr das Erlebte in Artikel niederzuschreiben.

Nun, wir gehen wieder auf Reisen und besuchen diesesmal China, mit einer Flusskreuzfahrt auf dem Yangtse. Ihr seht schon, ohne Schiff geht es bei uns in der Regel nicht.

Mal sehen, was uns in diesem riesengroßen Land so alles erwartet. Eins ist aber sicher, es wird keine Berichte während der Reise geben, da auch die Mobilfunknetze bzw. das Internet in China ja bekanntlich nicht so dolle sind. Also stehen die Chancen, dass wir diesesmal einen Bericht verfassen gar nicht mal so schlecht.

Aufgepasst, China, wir kommen!

Auf unserem Schiff

11.08.2011

So liebe Leser, die alten Herren melden sich das erste Mal aus Sankt Petersburg, der ersten Station unserer Urlaubsreise.

Aber bitte noch keinen vollständigen Bericht erwarten! Nur soviel, es ist bis jetzt alles im “grünen” Bereich und so wie es momentan aussieht, bleibts auch so.

Zur Eröffnung ein Bild von unserer Herberge für diesen Urlaub, der MS Scholochow!

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Es ist endlich wieder soweit!

08.08.2011

Die alten Herren gehen wieder auf Reisen. Das heisst, wenn man uns lässt! Denn was musste ich heute morgen nach dem aufstehen vernehmen, man will uns morgen wieder durch einen Streik daran hindern, rechtzeitig mit einem Flieger nach St. Petersburg zu kommen.

Nun lassen wir uns mal überraschen wies denn kommt. Schade eigentlich, dass sowas immer auf dem Rücken von “Gleichgesinnten” ausgetragen wird, denen dadurch vielleicht ein lange geplanter und seit Jahren einziger Urlaub einfach so “verhagelt” wird. Aber schaun mr mal, wie schon Franz Beckenbauer zu sagen pflegte und noch sagt.

Unser Glück ist vielleicht die Tatsache, dass unser Schiff in St. Petersburg nicht noch am Flugtag ablegt, so dass wir nur eventuell den ein oder anderen Ausflug verpassen, was für uns nicht unbedingt schlimm ist, da wir ja vor ein paar Jahren schonmal da waren und die Stadt besichtigt haben.

Wenn alles klappt, melden wir uns von unterwegs. Ich hoffe, dass wir auch ein paar Bilder dann in das neue Picasa-Webalbum einstellen können, sofern uns das mobile Internet in Russland uns lässt.

Also seit gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir uns das vorstellen.

So, aber jetzt muss ich noch meine sieben Sachen einpacken und dann gehts los.

Also bis die Tage!

HALLia VENEZIA 2009

Uwe hatte mich dazu gebracht, heute meinen Arsch zu heben und was zu unternehmen. Also trafen wir uns kurz vor Zwolf in Schwäbisch Hall, wo heute die Träger der venezianischen Masken vom HALLia VENEZIA e.V. ihren großen Tag hatten.

Weitere Bilder unserer gemeinsamen Foto-Tour gibt’s bei den “2 älteren Herren” . Bitte unbedingt auch bei Uwe in die Galerien schauen, denn auch dort gibt’s noch weitere Bilder.

Wir wünschen viel Spaß beim Betrachten und freuen uns über konstruktive Kritik.

Zwei alte Herren auf Kreuzfahrt

Die letzten zweieinhalb Wochen war ich mit meinem Kumpel Uwe auf Kreuzfahrt unterwegs. Über die Orkney-Inseln ging es nach Island, Spitzbergen, zum Nordkap und dann über Fjordane, Bergen und Stavanger zurück nach Bremerhaven – 4846 Seemeilen.

Interessant finde ich, trotzdem wir die meisten Tagesausflüge und auch sehr viel Zeit an Bord gemeinsam verbracht haben, daß die Eindrücke der Reise doch von uns beiden teilweise sehr unterschiedlich wahrgenommen, eingeschätzt und bewertet werden.

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In den nächsten Tagen werde ich Stück für Stück über die Reise, die Eindrücke, den Service an Bord und über sonstige Erlebnisse berichten.

5. Juni 2008 – Anfahrt und Abreise

Für die Anreise nach Bremerhaven hatten wir die Bus-Anreise mit gebucht. Mein Zustiegsort war Ulm, wo ich am 4. Juni kurz vor 23 Uhr den Bus entern durfte. Mein Kumpel Uwe hatte Stuttart als Zustiegsort gewählt.

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Mit einem komfortablen Reisebus, ausgestattet mit genügend bayerischer Brotzeit und diverser Flüssignahrung ging’s dann zügig von Ulm über Stuttgart, Würzburg und Kassel nach Bremerhaven, wo wir das Cruise-Terminal schon am späten Vormittag erreichten. Der Zubringer-Service, durchgeführt von der Firma “Komm mit” aus dem Allgäu war auch diesmal wieder makellos. Freundliche Hostess, ausgeschlafene Fahrer in genügender Anzahl und ein rundum perfekter Service hat mich die 11-Stunden-Anreise als sehr angenehm empfinden lassen. Zumindest hier war alles auf gleich hohem Niveau, wie bei früheren Anreisen zur “Mona Lisa” und zur “Lili Marlen”.

Die für 12 Uhr geplante Einschiffung (auf’s Schiff um 13 Uhr) verzögerte sich dann letztendlich um Stunden. Auch das um 18 Uhr geplante Auslaufen fand dann kurz vor Mitternacht statt.

Die bildliche Zusammenfassung der ersten Stunden (leider nicht) auf dem Schiff:

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Fortsetzung folgt in Kürze…

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6. Juni 2008 – 473 Seemeilen

Heute ist Seetag – über den Atlantik nach Schottland zu den Orkney-Inseln. Zeit für einen ersten Blick…

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Die Gäste entspannen oder schauen sich, wie ich, erst mal auf dem Schiff um. Wie sieht sie aus, “unsere” Mona Lisa, hört man viele sagen. Es haben sich eine große Zahl an Wiederholern eingefunden, die das Schiff von früher kennen und nun mal sehen wollen, ob sich was verändert hat. So auch ich, der ich mit der Kamera mal meine erste Runde mache:

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der Eingang zum Restaurant

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der Bereich der Reception

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und wie es im Restaurant innen aussieht.

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Das Festhalten erster Eindrücke paart sich mit Entspannung. Auf den ersten Blick sieht’s eigentlich ganz gut aus. Eigentlich! – Da ganz schnell Erinnerungen an die Reise 2003 hoch kommen, schaue ich am ersten Tag doch noch ziemlich global, freue mich über das viele Holz und die auf den ersten Blick gleich gebliebene mondän wirkende Einrichtung und Vertäfelung. Einzig die vielen Stühle und Liegen aus Plastik fallen mir gleich auf. Das war früher noch zum größten Teil aus Holz und fügte sich damals viel besser in das Gesamtbild ein.

Der Koch ist alles andere als verliebt, oder er hat das Bunkern von Salz vergessen. Also gibt es Schonkost. Alles schmeckt ziemlich neutral. Die Rinderkraftbrühe schmeckt irgendwie auch nicht anders als die gestrige Blumenkohlcremesuppe mit Croutons, die gleichermaßen geschmack- wie croutonlos war. RinderKRAFTbrühe heißt sie vermutlich wegen des Herstellers. Das salzlose Essen ist natürlich kein Wunder, liegt doch das vermutete Durchschnittsalter >70. Da haben Uwe und ich als “Bald-Mittfünfziger” keine Chance, es sichtbar zu drücken. Zwei gegen 780 – aussichtslos!

Durch das viele Warten gestern, am ersten Tag, müde geworden, bleibt vor einem Absacker-Bierchen in der Freibeuterbar noch ein kleiner Moment für ein Selbstportrait im vorderen Aufgang.

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Schon morgen früh um 7 Uhr sollen wir in Kirkwall auf den Orkney-Inseln ankommen – und nicht vergessen, die Uhr um eine Stunde zurück zu stellen…

Reisetagebuch – Tag 2 – 06.06.2008

Wir sind endlich auf der Nordsee unterwegs zu den Orkney-Inseln, wo wir morgen früh eintreffen werden.
Die See blieb ruhig, wir kamen bestens voran und wir haben das “faule” Leben an Bord genossen. Unsere ersten Bilder vom Vortag bearbeitet und gesichert. Kleine Fototour auf der Mona Lisa unternommen, aber sonst nur relaxed.

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7. Juni 2008 – Anlandung in Kirkwall

Ankunft um 7:00 Uhr! Ich bin doch im Urlaub! Aufstehen um viertel vor Sechs, aufhübschen und dann Frühstück! Irgendwie kann die Temperaturvoraussage nicht stimmen – wir nehmen Frühstück auf dem Lido-Deck im Freien und bis wir zum hübschen Plastiktisch mit den hübschen Plastikstühlen kommen, sind die Rühreier kalt.

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Unsere gebuchte Tour heißt “Kirkwall – archäologische Wunder” und soll rund 3,5 Stunden dauern. Wir werden erstmals getendert, das heißt, mit Booten an Land gebracht.

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Heute lernen wir die Mentalität der Menschen also erstmals richtig kennen. Gedrängel am Ausgang, obwohl xmal gesagt und geschrieben wurde, daß nicht in den Treppenhäusern und vor der Gangway gewartet werden darf, sondern nur der jeweils aufgerufene Bus zum Auschecken kommen darf, interessiert das viele unserer Mitreisenden nicht wirklich. Man hat den Eindruck, daß die meisten unserer Mitpassagiere Angst haben, sie könnten noch auf der Gangway sterben, bevor sie die Orkneys betreten haben. Alles drängelt, spätere Busse versperren den ersten den Weg, es gibt Verzögerungen, weil jeder der erste sein will. Je älter, desto weniger Zeit scheinen alle zu haben.

Wir lachen drüber, lassen uns Zeit und siehe da, unser Bus wartet bis alle eingeteilten Ausflugsteilnehmer da sind. Unser örtlicher Guide spricht nur englisch, aber wir haben den Andreas mitbekommen, der als Simultanübersetzer mächtig Eindruck auf uns macht.

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Erster Halt, der Steinkreis “Ring of Brogar”. Ein Bild mit “ohne Menschen” braucht etwas Geduld und das Selbstbewußtsein, ohne schlechtes Gewissen der letzte der Gruppe zu sein, der zum Bus zurück kommt. Wir waren trotzdem in der Zeit und hatten sogar noch Gelegenheit, mal rechts und links vom Wegrand zu schauen:

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Schon ging’s weiter zu den Ausgrabungsstätten des, mit Gründung ca. 2500 v.Chr., wohl ältesten Dorfes auf den Orkneys.

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Links im Bild das Bett. Da hat wohl einer der Passagiere auch Probleme mit dem nächtlichen Schlaf auf dem Dampfer, dessen Betten, vorsichtig ausgedrückt, ein wenig durchgelegen sind, und hat die Matratze mitgenommen… ;-)

Über einen kleinen Rundweg gelangt man erst zur Ausgrabungsstätte und anschließend zum “Skaill House”, einem Landsitz, der um 1620 von einem Bischof erbaut wurde.

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Fotografieren im zum Museum ausgebauten Haus ist verboten. Ich hab trotzdem keine Postkarte und auch keinen Bildband gekauft. “Hirngespeichert” reicht mir. Außerdem hat Uwe ja vorgesorgt und seinen Selphy mitgeschleppt, mit dem wir im Laufe der Reise immer unsere eigenen Postkarten gestaltet, gedruckt und an die Lieben nach Hause geschickt haben.

Uwe – ich verneige mich! – Dank über Dank! Solche Postkarten machen schon was her.

So, jetzt aber schnell zurück zum Bus, die Zeit ist knapp und wir wollen ja nicht, daß die Mona Lisa um 14 Uhr ohne uns ablegt. Für ein Bild am Wegrand hat’s dann doch noch gereicht.

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Kurz war der Ausflug, mit wenig Freizeit und meiner Meinung nach viel zu wenig Laufstrecke. Aber wie sagte der Herr noch: “Lachet und freuet euch, es könnte schlimmer kommen”. Und wir lachten und freuten uns, und es kam schlimmer. Darüber aber später mehr.

Reisetagebuch – Tag 3 – 07.06.2008

Morgens sind wir vor Kirkwall (Orkney-Inseln), dem Hauptort, vor Anker gegangen. Kurz nach 8:00 Uhr ging es dann los, das Tender-Boot fahren. Alles lief glatt, keiner fiel ins Wasser, nicht lachen, wir haben viele ältere Herrschaften an Bord, da fühlst Du dich wie ein junger Spunt.
Na ja, auf jeden Fall wartete unser Busfahrer schon auf uns und mit ihm die Reiseleiterin Kim und unser Betreuer vom Schiff, der Andreas. Dann gings los, wir fuhren kurz durch Kirkwall, um dann zu unseren Ausflugszielen zu gelangen. An den schönsten Fotomotiven sind wir vorbeigerauscht, unsere innere Motivklingel war perament am sich melden, aber es nützte uns nichts, keiner hatte für uns Verständnis. Dann aber doch, der erste Halt. Ein paar “alte” Steine angeordnet “Ring of Brodgar”, mitten in der Landschaft – Archeologische Wunder – keiner kann genau sagen, wie die hierher gekommen sind. Der Aufenthalt sehr kurz, dann weiter zum nächsten Punkt des Ausflugs. Wir fühlten uns fast wie auf der Flucht. Als wir dann auch die letzten Steine gesehen hatten wurden wir zu einem ehemaligen Landgut, das inzwischen zum Museum geworden ist gebracht. Hier wurden irgendwann mal Behausungen von einem Orkan freigelegt und inzwischen so freigelegt, dass man sie besichtigen kann. Dann noch ins Museum, hier war mal wieder fotografieren verboten. Ich versteh’ das immer noch nicht, denn deshalb verkaufen sie an mich erst recht keine Ansichtskarte bzw. irgendwelche Broschüren.
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Zw… auf Kreuzfahrt – 4

8. Juni 2008 – 693 Seemeilen

Gestern abend war der erste Gala-Abend. Es war also Verkleiden angesagt und ich war im dunklen Anzug und mit Krawatte unterwegs. Ich habe mir Ente gegönnt, an meine erste Mona Lisa-Reise 2003 denkend, als es Barbarie Entenbrust gab, innen wunderbar rosa, mit äußerst schmackhaften Beilagen und einem wunderbaren Sößchen. Reingefallen! – Wie schon die Abende vorher, Kantinenniveau, ungewürzt und salzlos. Aber zurück zum heutigen Seetag:

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Im Laufe des heutigen Tages fehlten die vielen in die Gleländer gesteckten Tüten an vielen Stellen. Da haben sich wohl doch einige der Passagiere das gestrige Gala-Dinner nochmal durch den Kopf gehen lassen. Zur Kaffeezeit war nicht viel los, auf dem Lido-Deck.

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Ich hatte vorgesorgt und erst mal eine Reisetablette genommen. Dadurch ging’s mir hervorragend. Mittag- und Abendessen konnte ich ohne großes Anstehen einnehmen und das Absacker-Weizenbier in der Freibeuterbar stellte das kulinarische Highlight des Tages dar.

Von der Schaukelei habe ich mit meiner IXUS ein kleines Video gemacht und schnell verkleinert.